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Mittwoch, 6. Juni 2007
Nicht Quantität, sondern Qualität
Von vielen Dingen kann man nicht genug haben, anders jedoch im Fall Unfallversicherung. Nicht die Quantität zählt, sondern die Qualität, denn rund 30 Millionen Deutsche verfügen über Unfallversicherungen, viele davon sind im Besitz von mehreren Policen. Doch das bringt nicht unbedingt den optimalen Versicherungsschutz mit sich. Laut Experten erhielten Kunden oftmals zu geringe Leistungen und keine kundenfreundlichen Konditionen. Dieses Resultat lieferte der Test von etlichen Tarifen in Bezug auf Preis-Leistungs-Verhältnis, Antragsformulare und Durchsichtigkeit.Nach Unfällen, die bleibende körperliche Schäden zur Folge haben, zahlt die private Unfallversicherung. Wie viel im Einzelnen, hängt vom Tariftyp ab, Basis ist eine Versicherungssumme von 100.000 Euro. Wichtig ist eine so genannte Progression, die die Summe in niedrigen Invaliditätsgraden gleichmäßig, danach rapider steigen lässt.Doch die Entscheidung fällt schwer, denn allein die Auswahl an Progressionsvarianten, Versicherungssummen, Konditionen und Kombinationen ist schier grenzenlos. Der Schwerpunkt sollte dabei auf der Kapitalleistung, nicht auf Sonderaktionen und Extras liegen.Eine Überlegung wert seien Unfallpolicen laut Experten allemal, als Ergänzung oder gar als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung, denn die ist nicht jedem gewährt und unter Umständen preisintensiver.